Analog im September

Die analoge Fotografie ist so populär wie schon lange nicht mehr. Dabei bleibt es nicht nur bei der reinen Nutzung nostalgischer Kameras. Auch die Einflussnahme auf den Entwicklungsprozess veranlasst viele Fans der analogen Fotografie sich mit den notwendigen Prozessen und seiner Chemie zu befassen.

Unser Mitglied Marcel ist solch ein Fan und perfektioniert ständig seinen Workflow hinsichtlich der Entwicklung seiner Filme. Auf dem September Treffen konnte man an seinem Wissen teilhaben. Hierfür musste ein Schwarz/Weiß-Film und eine Spiegelreflex Kamera herhalten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und so wurden vor allem Doppelbelichtungen eine beliebte Methode den Film zu füllen.

Der Film ist voll und der nächste Schritt konnte angegangen werden. Eine Dunkelkammer ist für den Entwicklungsschritt nicht mehr notwendig. Hierfür stehen heute lichtdichte Säcke zur Verfügung. Natürlich verlangt es nach ein wenig Übung den Film, ohne Sicht darauf, auf die Entwicklungsrolle und anschließend in die Dose zu verfrachten. Ist dies jedoch geglückt, kann mit den Chemikalien hantiert werden. Bücher wälzen fällt heute ebenso aus. Diverse Apps bieten Datenbanken mit Informationen zu Chemikalien und führen durch sämtliche Prozesse.

Der ganze Entwicklungsvorgang dauert in etwa eine Stunde pro Film. Das will gut überlegt sein. Zudem sind die Kosten weitaus höher als in der digitalen Fotografie. Und trotzdem machen die Ergebnisse unheimlich viel Spaß und bestätigen wieder einmal die Daseinsberechtigung dieser durchaus kunstvollen Fotografie!

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